Archiv der Kategorie: Quatsch

Death by Tumbleweed

Ich habe gerade zum zweiten Mal in meinem Leben das hübsche iOS-Spiel „The Incident“ gespielt. Das gab es nämlich vor ein paar Tagen kostenlos und ich habe die Angewohnheit, hauptsächlich nur kostenlose Dinge auf meine (geschenkten) Apple-Geräte zu lassen & die Erfahrung gemacht, dass es irgendwann fast alles mal umsont gibt. So nun also auch dieses kleine Spielchen, dessen einziger Inhalt es zu sein scheint, Dingen auszuweichen, die vom Himmel fallen und dann auf diesem Berg von Sachen nach oben zu kraxeln. Und warum schreibe ich das hier? Weil ich eben in diesem Spiel von einem Tumbleweed – sprich Purzelkraut – erschlagen wurde, und das zumindest ein bisschen lustig fand.

Death by Tumbleweed-Trophäe

Death by Tumbleweed-Trophäe

Diese Trophäe habe ich dafür bekommen. Hübsch.
Und wo ich schon mal bei Apple-Geräten bin: Ich habe mir ein Tumblr-Dingsbums eingerichtet, zu dem ich immer mal ein Bildchen lade, das ich mit der Paper-App auf dem iPad gezeichnet habe. Das geht dort nämlich ganz okay und sieht recht hübsch aus. Manchmal, zumindest. Den Tumblr gibt es hier: purzelkraut.tumblr.com

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#Berlin

Ich war heute in der deutschen Hauptstadt, um dort mein gebrauchtes Kind gegen ein neues Fahrrad einzutauschen. Wobei dazu gesagt werden sollte, dass das Rad eigentlich nur für mich neu ist, in Wirklichkeit und zumindest in Teilen jedoch schon 20 Jahre auf der Rahmenquerstange hat. Umso erstaunlicher, in was für einem makellosen Zustand es sich befindet. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an den großzügigen Spender.
Ich habe besagtes Rad dann auch gleich dazu genutzt, ein wenig durch die Stadt zu fahren und alle touristischen Hotspots in Bahnhofsnähe einmal abzuklappern. Ich habe Beweise gesammelt:

Ganz links sieht man irgend einen Dom, glaube ich. Der ist jetzt meines Wissens nicht wirklich eins der großen, bekannten Wahrzeichen Berlins, aber ich fand ihn ganz hübsch und er war halt da. Deshalb habe ich ihn fotografiert. In der Mitte dann die bundesdeutsche Kompetenzzentrale, der Reichstag mitsamt begehbarer Glaskuppel. Kennt man ja. Habe kurz überlegt, ob ich auch mal da hoch gehen sollte, war mir dann aber nicht sicher, ob ich mein Fahrrad unbeaufsichtigt vor einem Gebäude stehen lassen sollte, in dem mehrheitlich Menschen arbeiten, die hauptberuflich anderer Leute Geld verbrennen. Rechts daneben dann das Brandenburger Tor. Auch nicht so unbekannt und scheinbar ein Hotspot für verkleidungswillige Studenten(?), die dort gegen Spenden und in verschiedenste Kluften gehüllt für Touristenfotos posieren. Ich habe zum Beispiel mehrere Offiziere des Warschauer Paktes, der Alliierten oder auch – nicht völlig unpassend – Darth Vader entdeckt.

Beim Fernsehturm war ich natürlich auch. Ich kenne mich ja in Berlin nicht besonders gut aus. Also eigentlich überhaupt gar nicht. Aber ich habe das Gefühl, der Fernsehturm ist sowas wie die Speerspitze der Elends-Viertel…

Etwas aufregender wurde es dann kurz vor der Rückreise am Bahnhof, wo ich aufgrund polizeilicher Ermittlungen nicht wie geplant zu meinem Gleis gehen konnte. Später wurde dann auch großräumig mit undurchdringlichem, rot-weißem Absperrband ein Gebiet über mehrere Etagen des Hauptbahnhofs evakuiert, in dessen Mitte man einen herrenlosen Rollkoffer finden konnte. Klare Sache, eine potenzielle Bombe. Nach einer geschätzten viertel Stunde wagten sich dann die ersten Sprengstoffspürhunde und Bombenentschärfungsroboter an den Ground Zero, wie man auf dem Bild in der Mitte erkennen kann. Nach fachmännischem Riechen, Hören und Tasten und kontinuierlichen Handy-Gesprächen mit irgend einer Autorität wurde der Rollkoffer offenbar als harmlos erkannt (so harmlos alte Unterwäsche eben sein kann) und kurzerhand weggerollt. Gefahr gebannt! Supergrobi hätte es nicht besser machen können.
Die Rückfahrt verlief noch ereignisloser…

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#Pickel-Karnickel

Ich hatte gestern einen tollen Abend. Nach einem dieser automatischen Windows-Updates, zu deren vollständiger Installation man gezwungen wird, seinen Rechner neu zu starten, ist mein Rechner nicht mehr neu gestartet. Zumindest der Windows-Teil. Nichts half. Ging einfach nicht. Ich hatte zwar noch eine Linux-Partition, die zumindest bootete, aber irgendwas stimmte mit der auch nicht, weil bei jedem Versuch, ein neues Paket zu installieren, eine für mich kryptische Fehlermeldung auftauchte und sich auch kein Browser starten ließ um nachzusehen, was sie bedeutete. Ich hatte also zwei unbrauchbare Betriebssysteme auf einem Laptop, der ohnehin schon immer versuchte, meine Arbeit zu sabotieren. Ich vermutete gestern bereits einen Voodoofluch. Also habe ich mit Hilfe von Linux noch die wichtigsten Daten in die Dropbox geschmissen – das hat nämlich noch geklappt. Und dann habe ich mit Hilfe meiner in weiser Voraussicht angelegten Windows-CDs (auf dem Rechner ist eigentlich nur eine Rettungs-Partition) versucht, alles neu zu machen. Dass irgend etwas mit dieser alten Kiste hier nicht stimmt, merkte man daran, dass die Windows-Installation dreimal gar nicht erst startete oder abbrach. Aber beim vierten Mal lief sie durch und ich sitze nun wieder vor einem beinahe jungfräulichen System. Den Rest des Abends verbrachte ich damit, den standardmäßig installieren Müll von Lenovo, Adobe und Microsoft zu löschen und andere nützlichere Programm zu installieren und meine Dropbox wieder zu synchronisieren. Soweit hat das dann auch alles geklappt. Dafür sind jetzt (mal wieder) sämtliche meiner digitalen Filme und Musik im Nirvana. Für solche Fälle wäre eine Anmeldung bei iTunes Match wohl ganz hilfreich. Irgendwann zwischen halb und um zwei war ich dann im Bett. Das mach ich sonst nur zu Silvester…:)

Was ich noch retten konnte waren aber meine eingescannten Bilder. Leider ist die Migräne-Hyäne schon weg, die würde heute gut passen. Statt dessen das hier:

Das Pickel-Karnickel. Auch keine sehr beneidenswerte Kreatur.

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#Ein-Falz-Gesicht & mehr

Heute gibt es mal einen morgendlichen Eintrag. Wie bereits gestern angekündigt, werde ich nun solange der Vorrat reicht täglich ein altes Krakelbild von mir hier einstellen. Dieses Vorhaben werde ich bereits jetzt torpedieren, indem ich nicht eins, sondern gleich ZWEI Bilder poste. Das liegt in deren etwas geringen Größe begründet – eins hätte einfach nach zu wenig ausgesehen.

Hier sehen wir nun das Ein-Falz-Gesicht, was natürlich nur ein dümmliches (sprich: einfältiges) Wortspiel mit dem Einfaltsgesicht ist, das eben einmal gefaltet wurde. Man hätte natürlich auch den weitaus geläufigeren Einfaltspinsel nehmen können, aber ein geknickter Pinsel ist irgendwie nicht so lustig wie ein geknicktes Gesicht. Bei näherer Betrachtung fallen mir jetzt auch frappierende Ähnlichkeiten mit Butt-Man auf, wahrscheinlich sind die beiden verwandt.

Kommen wir nun zu einem noch blöderem Wortspiel, das eigentlich keiner weiteren Erläuterung bedarf.

Gestern habe ich meine erste „Monatliche Einnahmen“-Mail von Flattr bekommen. Mein einer Flattr-Klick, auf den ich immernoch unglaublich stolz bin, hatte einen monetären Gegenwert von 4 Cent. 4 Cent! Das ist total super, damit als Eigenkapital hätte ich vor ein paar Jahren in den USA noch einen ganzen Hauskredit bekommen.

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#Butt-Man

Wir werden ja voraussichtlich im April von Erfurt nach Hamburg ziehen. Im Zuge dessen herrscht hier in der Wohnung nun bereits milde Ausräum- und Wegschmeiß-Hysterie, der auch ich mich gestern nicht entziehen konnte. So werde ich meine zwar nicht sehr umfachreiche, aber dennoch gewichtige Sammlung gebrauchter GameStar-Hefte dem hiesigen Computerspiele-Institut spenden, auf dass sie dort einen guten Grundstock für eine umfangreiche Spieleberichterstattungsbibliothek haben. Oder einfach in langweiligen Bürostunden hübsche Collagen mit Spielecharakteren basteln können.
Desweiteren fielen mir einige ältere Skizzen- und Schmierbücher in die Hände. Von denen habe ich gefühlt etwa 37,1 Fratzillionen und in jedem davon sind die geschätzten ersten 13 Prozent der Seiten mit Zeichnungen oder Text gefüllt. Der Rest ist entweder leer, vollgekleckst oder in einem Moment der Unachtsamkeit von meinem Kind ebenfalls als Skizzenbuch verwendet worden.
Von einem dieser Bücher habe ich nun ein paar Bildchen eingescannt, die ich nun über die nächsten Tage verteilt hier mit der Welt teilen werde, weil ich sie mitunter wirklich sehr lustig finde. Ich gehe dabei alphabetisch vor, weil ich mir eine andere Reihenfolge nicht habe abringen können. Den Anfang macht: Butt-Man!

Die Idee zu Butt-Man und seinem Sidekick Diarrhay kamen meiner geliebten Freundin und mir bei einem unserer jugendlichen Kneipenaufenthalte. Sowohl namentliche als auch sonstige Ähnlichkeiten (Cape, muskulöser Körperbau) mit Batman sind nicht beabsichtigt und rein zufällig. Besonders stolz bin ich auf die Erfindung des an Butt-Mans Hals befindlichen Furztranslators. Dieses kleine Stückchen Hightech ermöglicht es Butt-Man trotz des fehlenden Mundes beinahe reibungsfrei mit seiner Umwelt zu kommunizieren, sieht man mal von der für diese Form der Kontaktaufnahme charakteristische Geruchsbelästigung ab. Sein Sidekick Diarrhay erfüllt bis auf das Tragen eines ziemlich lustigen Namens bisher eigentlich keine Funktion. Für Ideen bin ich jedoch offen, denn bis auf diesen Pilot-Auftritt auf diesem Bild hat es Butt-Man noch nicht sehr weit gebracht.

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Tag 4

Ich war nicht in der Mensa. Um den heutigen, offiziellen „Tag des klingonischen Essens“ würdig zu begehen, habe ich mir ein Fass des besten Blutweins geöffnet und die letzten Reste wimmelnden Gaghs aus diesem Feuchtbiotop zwischen Badewanne und Waschmaschine herausgekratzt und zum Mittag gegessen.

Das Besteck liegt übrigens nur als eine Art Auswuchs von Sozialer Erwünschtheit da, ich habe selbstverständlich ausschließlich mit meinen Fingern gegessen. In diesem Sinne: ‚IwlIj jachjaj.

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Tag 2

Ich zähle ab heute in den Posttiteln die Tage, die der Laptop nun am Stück läuft, weil ich es nicht wage, ihn auszuschalten. Den zweiten hat er schon fast geschafft.
Mensaessen gab es heute leider nicht, weil ich wieder mal im ICS Spawnpoint war, um weitere Vorbereitungen für das Spiel-Film-Festival zu treffen. Und weil dort nette Menschen sind. Es werden übrigens noch, ähnlich wie bei Aktenzeichen XY ungelöst, Personen gesucht, die Lust haben, mit uns am Wochenende Machinimas zu kreieren. Voraussetzungen: Minimum 16 Jahre an Alter und die Bereitschaft, 15 Euro für die Verpflegung abzudrücken. Also, falls einer der Leser Interesse hat, einfach dem Link oben folgen.
Mittag gabs wieder beim Fleischer umme Ecke:

Es handelt sich dabei, falls man es nicht gleich erkennt, um Gulasch mit Nudeln, dazu ein Weizkrautsalat. Die Portion war größer, als sie aussieht und hat sehr gesättigt. Deshalb habe ich auch noch kein Abendbrot gegessen.

Als ich heute nach Hause kam, überraschte mich dann dieser Gewinnspiel-Adventskalender von unserem Wohnungsverwalter. Das klingt zwar erstmal nicht schlecht, ist aber eine absolute Frechheit. In den letzten beiden Jahren gab es immer einen kleinen Stollen und einen 20-Euro-Gutschein für den Thüringen Park. Ich verlange meinen Stollen und meinen Gutschein! Ich wohne hier schließlich, da kann ich das schon als Selbstverständlichkeit seitens des Vermieters erwarten. Eine Sauerei…

Oh! Und ich habe den ersten Weihnachtskarten-Zeichen-Auftrag abgeschlossen. One to go…

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