Archiv der Kategorie: MA-Arbeit

100 Mittagessen

In letzter Zeit ist es ja hier wieder etwas stiller geworden, da ich meine Schreibenergie vorrangig in die Fertigstellung meiner Magister-Arbeit stecken musste – wobei ich übrigens leicht überrascht war zu erfahren, dass ich tatsächlich eine Magister-Arbeit schrieb, und keine Master-Arbeit, wie ich immer dachte. Mir ist auch nicht ganz klar, was der Unterschied zwischen den beiden ist, und es ist mir eigentlich auch völlig egal. Hauptsache, ich bin endlich fertig.

Bevor ich die eigentliche Arbeit aber hier auswerte, heute erst mal eine Auswertung der etwas anderen Art. Denn wie der ein oder andere Leser sicherlich mitbekommen haben dürfte, habe ich immer mal meine Mittagessen fotografiert, die ich im Laufe des Entstehungsprozesses der Arbeit verspeist habe. Insgesamt waren das am Ende 101 Bilder, aus denen ich eine 10×10-Bilder-Collage gebastelt habe (der Mathematiker wird es merken: Ein Bild – das letzte – ist übrig geblieben). Und hier ist sie:

Sehr interessant und aufschlussreich, wie ich finde. Anfangs bestimmen noch die Mensaessen das Bild, das war so die Zeit der Literaturrecherche und so, in der ich viel in der Bibliothek war. Dazwischen ab und zu mal ein paar Essen auf dem Gebeseer Tisch, als ich mich bei meinem Herrn Vater durchgefressen habe. Und zum Ende hin dann eine massive Junkfood-Konzentration in Form von Pizzen und asiatischen Fertignudeln. Das war die Zeit, in der ich dann zuhause hockte und im Wahn irgendwelchen Unsinn zu digitalem Papier brachte. Das war dann das, was ich gestern in gebundener Form abgegeben habe.

So, das werde ich mir dann in der nächsten Zeit dann alles wieder abhungern müssen…

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#Auswertung

Ich dachte mir, es ist mal wieder Zeit für ein schönes Bild vom Mensaessen. Zugegeben, hier im Blog ist das letzte gar nicht so lange her, aber draußen, in der echten Zeit, war das vor über einem Monat. Deshalb hier:

Es gab scharfes Chili con Carne mit Reis. Wobei scharf ein von den Mensa-Damen vergebenes Attribut für das Essen ist, das auf keinerlei empirischen Erhebungen in der Wirklichkeit fußen kann. Mein dazu gekaufter Erdbeerquark-Nachtisch war schärfer. Trotzdem war es aber alles in allem ganz lecker.

Ansonsten habe ich mit der Auswertung meiner Interviews begonnen. Da ich dazu aber momentan (noch) nichts sagen kann und will, erfolgt hier eine etwas andere Auswertung. Der aufmerksame Leser erinnert sich vielleicht noch an meinen Post mit dem schönen Titel „Titten in die Wissenschaft„. Den hatte ich ja damals extra so vergeben, um herauszufinden, ob die Verwendung des Wortes Titten irgend einen Einfluss auf die Anzahl der Klicks hat. Und was soll ich sagen? Es hat Einfluss!
Besagter Post ist, laut den internen Blogger-Statistiken hier, mit 369 Seitenaufrufen der mit großem Abstand am meisten angeklickte Post von allen. Auf den weiteren Plätzen folgen Posts mit einmal 66 und einmal 50 Aufrufen. Immerhin.
Interessant sind auch die Google-Suchbegriffe, mit denen mein Blog – und in diesem Fall vermutlich direkt auch der besagte Post – gefunden wurde. Ich nenne mal nur die Brust-relevanten:

titten – 74 mal
nackte titten – 5 mal
titten nackt – 4 mal
mädchen titten – 3 mal

Was für schlechte Menschen sind nur in diesem Internet unterwegs? Pfui! Auch lustig, aber nicht sofort in Verbindung mit äußeren weiblichen Geschlechtsmerkmalen zu bringen: Drei Menschen landeten auf meinem Blog, nachdem sie bei Google nach „atze schröder ohne perücke“ suchten. Ich finde das etwas irritierend. Aber vielleicht ist es auch ein Hinweis darauf, dass Atze Schröder Mensaessen unter seinem Kunsthaar trägt.

Ach! Und ich hatte offenbar meinen ersten und bisher einzigen Flatterer! Ich freue mich total und bedanke mich ganz herzlich bei dem unbekannten Spender bzw. der Spenderin.

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#Hamburg

Nach über einem Monat Funkstille ist es wohl mal wieder an der Zeit, eine Kleinigkeit in mein Blog zu schreiben. Zumal es sogar etwas mehr zu erzählen gibt als sonst, denn ich verbrachte die letzte Woche in der Stadt, in der wir vermutlich in nicht all zu ferner Zukunft alle wohnen werden. In Hamburg.

Zwischen dieser Hamburg-Woche und dem letzten Blog-Post lagen auch noch so Nebensächlichkeiten wie Silvester, Weihnachten und mein 30. Geburtstag, aber das nur am Rande. Es wurde alles gut überstanden.

Was mich nach Hamburg verschlug war zum einen natürlich die Neugier auf die Stadt selbst und was meine Freundin dort so treibt und zum anderen die Aussicht auf Interviews mit Marketingprofis für meine MA-Arbeit. Zwei davon habe ich auch erwischt, und dazu konnte ich mich noch mit Sebastian Deterding treffen und über Gamification, Foursquare und andere Dinge plaudern. Außerdem habe ich mal das Büro meiner Freundin von innen gesehen und wurde auch sonst in alle wichtigen Stadtgeheimnisse eingeweiht.

Los gings mit einer erstaunlich unspektakulären Bahnfahrt, bei der nur ein einziger Zug Verspätung hatte und diese wirkte sich nicht mal negativ auf den Anschlusszug aus. Dafür war ich offenbar mit einem dieser Kuschel-Werwölfe aus Twilight in einem Abteil…

Habe ich mich eigentlich schon ausreichend darüber echauffiert, was diese unsägliche Stephenie Meyer mit ihren in religiösem Wahn geschriebenen Kuschelvampir-Schmonzetten und den entsprechenden Filmen, für die ich sie natürlich ebenfalls direkt verantwortlich mache, dem Vampir- und Werwolf-Mythos angetan hat? Degradiert zu im Sonnenlicht funkelnden Emo-Teenies und Lassie-haften Knuddelhündchen fristen diese altehrwürdigen Horrorliteratur-Kreaturen in den Köpfen der meisten heutigen Jugendlichen doch sicher ein völlig unwürdiges Dasein. Es ist so traurig, ich könnte ein deprimierendes Indie-Rock-Lied darüber schreiben. Ich schweife ab…

Montag Mittag kam ich dann beinahe pünktlich am Hamburger Bahnhof Dammtor an und wurde durch die in der Nähe liegenden Gefilde der Hamburger Uni geführt, wo ich dann auch die meiste Zeit der nächsten Tage verbringen und in der Bibliothek Interviews transkribieren sollte. Mittag gab es immer in einer der zahlreich vorhandenen Mensen, die ich alle empfehlen kann.

So, ein bisschen Sight-Seeing: Oben zu sehen ist der Hygieia-Brunnen im Innenhof des Hamburger Rathauses. Nicht weiter spektakulär, hat aber besser auf das Bild meiner Handy-Kamera gepasst als das Rathaus selbst. Das ist nämlich ziemlich groß. Es hat auch einen Balkon, und ich musste mich fragen, ob die Mannschaft des HSV wohl jemals wieder dort stehen und sich für irgend etwas feiern lassen wird.

Hier ein Bild der berühmten Hamburger Speicherstadt, durch die ich auch einmal gestreift bin. Hübsch, hübsch, aber nichts gegen die wunderschöne…

…Baustelle der Elbphilharmonie! Ein wahrer Prachtbau. Vor der Universität stand übrigens eine Schuldenuhr der Stadt Hamburg, die zum Zeitpunkt meines Blicks darauf auf 25 Mrd. € Schulden stand. Zum Vergleich dazu stand drunter das Vermögen der reichsten Hamburger, beziffert mit 123 Mrd. €. Aber das hat natürlich fast nichts mit dieser hübschen Bauruine zu tun…

Da war ich leider nicht drin, aber ich bin einmal drumrum gelaufen: Das Glashaus des Spiegel.

Und ja! Auch in Hamburg gibt es einen Hauch Erfurt. Und zwar auf einem der Bibliotheks-Schließfächer, die dort nämlich neben Nummern auch noch Namen haben. Der Grund dafür ist vermutlich, dass es hier keine Schlüssel gibt, mit dessen Hilfe man die Nummer seines Schließfachs problemlos recherchieren könnte. Statt dessen gibt man hier nach dem Zuklappen der Tür einen vierstelligen Pin ein, drückt einen Knopf und kann dann zuschließen. Zum Aufschließen muss man den möglichst gleichen Pin wieder eintippen, wieder einen Knopf drücken und kann dann aufschließen. Das erfordert schon eine gewisse kognitive Kapazität, denn man muss sich sowohl Pin als auch passendes Schließfach merken. Auch eine Art Hochschulzugangsbeschränkung…

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Transe

Die Zeit, hier sinnvolle Beiträge hinzuschreiben, ist momentan etwas knapp bemessen. Das liegt zum einen an den bevorstehenden Feierlichkeiten zu Ehren des Geburtstages eines altruistischen Zimmermannssohns – der irgendwann, aber garantiert nicht zu Weihnachten vor 2011 Jahren geboren wurde.
Und zum anderen an den intensiver werdenden Arbeiten an meiner MA-Arbeit. Heute habe ich den ganzen Tag transkribiert, eine grauenvolle Arbeit. Vor allem, sich selbst zu transkribieren ist furchtbar. Man hört seine unfassbar schreckliche, eigene Stimme und fragt sich jedes Mal, ob andere Menschen einen wirklich auch immer genau so hören müssen. Und zusätzlich muss auch noch ich sozial schwer behinderter, soziophober Misanthrop mich selbst in Gesprächen mit anderen Menschen belauschen. Und jedes Mal denke ich: „Was hast du da nur wieder für einen Mist erzählt? Rede nicht so schnell solchen Müll! Und wieso hast du nicht noch die und die Frage in dieser und jener Situation gestellt?“ The horror, the horror.

Ganz passend dazu war auch mein Mittag, das natürlich nicht aus der Mensa kam. Es gab Bockwurst mit Kartoffelsalat und Senf. Wow!

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Upsi…

…da hatte ich doch gestern glatt vergessen, mein Essen zu posten. Ich hole das hiermit nach: wir haben mal wieder eine Pizza gebacken, was das Kind gleich dazu veranlasste, als späteren Berufswunsch „Pizzabäcker“ zu äußern.

Dann hat es mich gefragt, was ich mal werden möchte, wenn ich groß bin. Feuerwehrmann? Polizist? Gute Frage, dachte ich. Damit sollte ich mich wohl so langsam mal wirklich ernsthaft auseinandersetzen…

Heute gab es dann, endlich mal wieder in der Mensa, Stampfkartoffeln mit Wirsingkuchen – das sogenannte „Wintergericht“. War auch recht lecker.

Heute habe ich auch kein Interview. Also Zeit – sobald das Kind mich lässt – die nun angesammelten Gespräche zu transkribieren und dann den Leitfaden eventuell ein bisschen anzupassen. Zum Transkribieren benutze ich übrigens das Programm F4, und zwar die alte Version. Die ist nämlich stabiler als diese fancy neue Version. Trotzdem ist das Transkribieren eine ziemlich nervige und zeitaufwendige Angelegenheit und ich wüscnhte, es gäbe vernünftige (selbstverständlich kostenlose) Spracherkennungssoftware, die fehlerfrei das Gesprochene in Geschriebenes umwandelt. Wird wahrscheinlich nach meine MA veröffentlicht…

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Noch ein Interview

Heute gab es zum Mittag asiatisch. Peinlicherweise vergaß ich wieder das Foto. Ich weiß auch nicht, was gerade mit mir los ist. Immerhin dachte ich noch daran, beim Hinausgehen die Speisekarte zu fotografieren, so dass man zumindest schriftlich sehen kann, was ich hatte.

Es gab W10a für mich: Gebackenes Hühnerfilet mit Gemüse und rotem Thai-Curry. Glaube ich. Dazu natürlich Reis. Es war sehr lecker und auch ziemlich viel.

Nun hatte ich gestern in einem Kommentar gleich drei(!) Fragen, die ich natürlich gerne beantworten möchte. Die erste war, ob ich selbst aufgrund meiner unangefochtenen Expertenstellung und meines öffentlichen Status interviewt wurde. Die Antwort lautet leider: Nein. Nein, ich wurde nicht befragt. Vielmehr befrage ich jeden, den ich in die Finger kriege, zu seiner Foursquare-Nutzung, was er davon hält und noch diverse andere Dinge. Das verwurste ich dann alles in einen Brei, aus dem ich dann wiederum die Antworten auf meine Forschungsfragen zu formen versuche.
Frage zwei lautete, ob ich zwei Reifenpannen im Jahr viel fände. Und ja, finde ich. Aber offenbar sind die Straßenverhältnisse in Leipzig noch schlechter als hier in Erfurt.
Die dritte Frage war, was ein Machinima ist. Wenn ich nicht irre, hatte ich in einem der letzten Einträge bereits den Wikipedia-Artikel verlinkt, aber ich bin nicht ganz sicher – deshalb mach ichs nochmal. Aber kurz gesagt ist ein Machinima ein Film, der mit Hilfe eines Computerspiels produziert wird. Er nutzt also das grafische Grundgerüst eines Spiels, mehr oder weniger stark verändert, um damit eine Geschichte zu erzählen, die nicht zwingend etwas mit dem Spiel zu tun haben muss.

So, nun sind alle Fragen beantwortet. Heute habe ich übrigens noch ein weiteres Interview geführt und begonnen, das gestrige zu transkribieren. Dazu werde ich mich ein andermal genauer äußern.

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Interview

Heute ist mir etwas schreckliches passiert. Ich habe vergessen, mein Essen zu fotografieren. Wir waren familiär im Double B (wo sonst?) und ich aß leckere Grillwürstchen mit Letscho und Pommes, aber ich habe es NICHT FOTOGRAFIERT! So ärgerlich.
Als fast gleichwertigen Ersatz präsentiere ich aber dafür etwas ebenfalls schreckliches: meinen platten Fahrradreifen, der mir plötzlich, unerwartet und dementsprechend mitten in einem Kreisverkehr den Dienst quittierte.

Das ist jetzt schon das zweite Mal in diesem Jahr, das mein Rad einen Platten hat. Mit was genau pflastern die hier in Erfurt die Straßen? Glasscherben? Alte Nägel?

Ich hatte heute mein erstes Interview im Rahmen meiner MA-Arbeit. Und auch sonst mein erstes Interview. Es war sehr nett und auch interesant. Es kam mir aber irgendwie ein bisschen kurz vor. Vielleicht muss ich mir noch ein paar mehr Fragen ausdenken.

Die Machinima, die am Wochenende entstanden sind, kann man nun auch online bei Youtube bestaunen. Meins ist dieses prachtvolle Meisterwerk:

Den Rest kann man im YouTube-Kanal das ICS Spawnpoint bewundern. Viel Spaß!

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