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Lord of the Ringvorlesung

Wie ich nun schon etwa 193mal twitterte, hielt ich gestern Nachmittag um 17:00 Uhr einen Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Schummeln, Cheaten, Regelbruch – Im Grenzgebiet virtueller Spielwelten„. Wie es das Rahmenthema absolut nahelegt, ja sogar zwingend erfordert, sprach ich natürlich über Indie Games. Mit denen vertreibe ich mir derzeit in Vorbereitung auf eine mögliche Dissertation so die Zeit, wenn es im Büro sonst nichts zu tun gibt. Manchmal sogar auf akademischer Ebene.

Grob ging es darum, wie man Indie Games beschreiben kann bzw. anhand welcher Merkmale sie sich von „Mainstream“-Spielen abgrenzen lassen und was so alles damit zusammen hängen könnte. Mein (momentan) eigentliches Interesse, ob und wenn ja wie dabei gemeinschaftsbildende Prozesse stattfinden, die dann eventuell eine Subkultur „Indie Szene“ formen, blieb dabei noch etwas außen vor. Meine Präsentation dazu sah jedenfalls so aus:

Ich selbst sah beim Vortragen so aus:

BildVomVortrag

Und der zugehörige Karl H. Ditze Hörsaal, prall gefüllt mit gespannt lauschenden Vorlesungsteilnehmern, sah so aus:

Ditze Hörsaal

Auch wenn ich vorher ziemlich aufgeregt war, lief der Vortrag selbst ganz okay und kam offenbar auch nicht total schlecht an. Ich habe noch interessanten Input bekommen, den ich mir jetzt mal näher zu Gemüte führen und auf seine Güte überprüfen muss. Insgesamt also ein lohnender Abend. Sogar ein Bier habe ich im Anschluss noch ausgegeben bekommen. Vielen Dank nochmal an den freundlichen Spender…:)

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Methoden-Meme

In meiner Funktion als Vertretungs-WiMi an der Hamburger Uni ist in diesem Semester meine Hauptaufgabe die Leitung zweier Seminare zu den Methoden der Kommunikationsforschung. Das heißt, wir gehen parallel zur ebenfalls stattfindenden Vorlesung die verschiedenen Methoden durch und die SeminarteilnehmerInnen wenden dann eine davon nach Wahl in eigenen Forschungsprojekten zu Übungszwecken an.

Um das ganze optisch etwas aufzupeppen habe ich mir angewöhnt, meine Folien dabei durch ein paar angepasste mehr oder weniger bekannte Internet-Meme zu würzen. Abgeguckt habe ich mir das bei Jan Schmidt, der das mitunter ähnlich macht. Und die wollte ich hier einfach mal sammeln, um das Ganze ganze Mem-typisch zu verbreiten und andere zum Nachmachen anzustiften.

Den Anfang machte in der ersten Sitzung zum ganz allgemeinen Zustandekommen und Aufbau eines Forschungsvorhabens ein guter alter Cartoon von Joscha Sauer, der sich mit dem Thema des wissenschaftlichen Erkenntnisprozesses auseinandersetzt:

Wissenschaft

Das Bild ist übrigens von hier.

In der nächsten Sitzung zum Thema Messung und Skalen kam dann natürlich Boromir aus der Lord of the Rings-Verfilmung zum Einsatz. Den Dummy dazu findet man beispielsweise hier oder in verschiedenen Meme-Generatoren, der Text lässt sich dann mit Gimp oder Photoshop selbst reinbasteln. Bei mir sah das thematisch passende Ergebnis dann so aus:

Boromir

Und um die Studenten zur Mitarbeit anzuregen, ist mitunter göttliche Intervention von Nöten. Auch hier gibt es verschiedene Generatoren, die das grundlegende Bild zur Verfügung stellen. Etwa hier. Mitunter ist da etwas Beschneidungsarbeit nötig.

Zeus

In der dritten Sitzung ging es endlich um die erste eigentliche Methode: die Befragung. In all ihren Farben und Formen. Je nach Ausführung wird da ja von Forscherseite aus manchmal mit Incentives, also Anreizen zum vollständigen Ausfüllen, gearbeitet.  Und bei diesem Thema drängt sich ein bestimmtes Mem geradezu auf, das die Funktion eines Incentives beinahe in Perfektion vorführt…

cake

…auch wenn die Auflösung am Ende forschungsethisch vielleicht etwas fragwürdig ausfällt:

the-cake-is-a-lie

Die Bilder stammen jeweils von hier und hier.

In der vierten Sitzung kamen wir auf die Methode zur Erforschung der eigentlichen Medieninhalte zu sprechen: die Inhaltsanalyse. Hier fiel es mir zugegeben etwas schwer, ein passendes Bild zu finden, so dass schließlich der Philosoraptor herhalten musste und gleich noch ein wenig Fernsehkritik anbringen konnte:

philosoraptor_inhaltsanalyse

Auch den gibt es vielfach ohne störende Beschriftung im Netz (hier etwa), die man dann selbst einfügen kann.

In der bisher letzten Sitzung geht es dann um diejenigen, die man eigentlich beforschen möchte, nämlich Grundgesamtheiten und Stichproben. Für mich DIE Gelegenheit, auch mal meine Vorliebe für die großartige Serie „Futurama“ zum Ausdruck zu bringen und Dr. Zoidberg, den besten Arzt der Galaxis, ins Seminar einzuführen. Das zu Grunde liegende Bild könnte von hier stammen.

Zoidberg_Sample

Glücklicherweise ist der Doktor nicht das einzige Cast-Mitglied von Futurama, das es zu Mem-Ehren gebracht hat. Auch Fry darf da nicht fehlen und bietet sich wunderbar als Rausschmeißerfolie an. Etwa von hier.

Fry

Das waren bisher alle Seminartermine. Mal sehen, was mir für die nächsten (Experiment, Beobachtung, Datenauswertung und so weiter) noch schönes einfällt. Ich werde es auf jeden Fall mal weiter sammeln. Meme sind schließlich dafür da, angewendet zu werden.

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