Monatsarchiv: August 2012

#HSV

Ich war heute zum ersten Mal in meinem Leben bei einem Spiel der Ersten Fußballbundesliga. Dieses fand glücklicherweise in Hamburg statt, so dass die Anreise nicht zu anstrengend war und sich auf eine U-Bahn-Fahrt und eine Shuttlebus-Fahrt beschränkte. Diese führte uns zu einem scheinbar recht beliebten Sammelpunkt, an dem wir unsere erste Verpflegungspause machten.

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So sah es da aus. Bereits hier, wie auch auf dem restlichen Fußweg zum eigentlichen Stadion, kam man nicht umhin die zahlreichen Pfandbüchsen- und -flaschen-Sammler zu erspähen, die dort teils mit Einkaufswägen auf die leeren Getränkebehälter der durstigen Stadiongänger lauerten. Ich vermute da ein durchaus lohnendes Geschäft. Trotzdem übel, wenn man bedenkt, dass Pfandflaschen einsammeln für die meisten dort die fast einzige Einnahmequelle ist.

Dann ging es durch den Volkspark zur Imtech-Arena, wo ich am Eingang eine mitgebrachte Plastikflasche Apfelschorle wegschmeißen musste, ansonsten aber unbehelligt rein durfte. Unser Kind hat es sogar ohne eigene Eintrittskarte hinein geschafft.

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Vor dem Spiel – es ging übrigens gegen den 1. FC Nürnberg (wobei ich mich immer frage, ob es auch einen 2. und 3. FC Nürnberg gibt) – hat noch Lotto King Karl irgendwas gesabbelt und dann die schöne nordische Volksweise „Hamburg meine Perle“ angestimmt.

Und dann gings auch schon los. Das Spiel an sich war jetzt eher nicht so der Knaller. Die Anzahl an Torchancen wäre hüben wie drüben mit dem Begriff Mangelware noch zu üppig umschrieben, und auch das Spiel im Mittelfeld war geprägt von…grünem Rasen. Fußballerisch gab es also nicht wirklich Gourmetkost. Und ganz entgegen der öffentlich-rechtlichen Berichterstattung bin ich absolut nicht der Meinung, dass Nürnberg auch nur einen Deut besser gewesen wäre als Hamburg. Es war wirklich das sprichwörtliche Not gegen Elend. Leider hat Not am Ende doch irgendwie einen Ball souverän über die elende Torlinie gekrüppelt und gewonnen. Abschließend muss ich dennoch sagen, dass ich selten ein Spiel gesehen habe, das ein 0:0 mehr verdient gehabt hätte als dieses.

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Nichts desto trotz fand ich das Erlebnis des Stadion-Besuchs an sich großartig und würde jederzeit wieder hingehen. Unsere Plätze waren sehr schön und man hat wirklich eine ganz andere visuelle Wahrnehmung als im Fernsehen. Ich möchte fast sagen, das Spiel verliert scheinbar ein wenig an Geschwindigkeit und wird irgendwie nachvollziehbarer. Aber das liegt natürlich an der Perspektive. Und wahrscheinlich auch an der heutigen Spielqualität der beteiligten Mannschaften.

Kurz vor halb sechs war dann Schluss. Nürnberg hat 1:0 gewonnen und wir sind wieder nach Hause gefahren. Im Bus zurück wurde dann noch einem Passagier schlecht. Der konnte sich glücklicherweise noch mit vollem Mund aus dem Bus retten, wankte zum Gehwegrand und erbrach sich unter dem Gelächter des gesamten Busses ins Gebüsch, um dann wenig später seinem Erbrochenen in dieses zu folgen und den dahinter liegenden Abhang hinunter zu purzeln. War bestimmt ein Nürnberg-Fan.

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#Genesis

Ich habe beim Durchforsten meiner Dropbox für die Überarbeitung meiner Bewerbungsunterlagen ein Bild gefunden. Es entstammt einem schon etwas älteren Projekt, das mein Oheim und ich mal in einem Anfall völliger Hybris planten: Die Illustration der Genesis. Bzw. nur des Teils des Alten Testaments, in dem die Schaffung der Erde und allem, was darauf so kreucht und fleucht, beschrieben wird – die Schöpfung. Wobei mich eigentlich wundert, dass wir nicht gleich weiter gedacht und das gesamte Buch Mose bebildern wollten. Wenn schon künstlerischer Größenwahn und völlige Selbstüberschätzung, dann doch wohl richtig.

Besonders weit bin ich damit, wie jetzt vielleicht schon unterschwellig anklang, nicht gekommen. Genauer gesagt habe ich nur vier Einzelbilder geschafft. Die sind aber im Original immerhin jeweils von stattlicher DIN A4-Größe.

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Hier sieht man also weiß auf schwarz dokumentiert was passiert wäre, wenn der Liebe Gott statt der Sechs-Tage-Woche (den siebten Tag hat er ja geruht) nur die Ein-Tages-Woche eingeführt hätte. Nämlich nicht viel. Und deshalb, liebe Kinder, müssen wir heute nicht nur einen Tag pro Woche arbeiten…

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Death by Tumbleweed

Ich habe gerade zum zweiten Mal in meinem Leben das hübsche iOS-Spiel „The Incident“ gespielt. Das gab es nämlich vor ein paar Tagen kostenlos und ich habe die Angewohnheit, hauptsächlich nur kostenlose Dinge auf meine (geschenkten) Apple-Geräte zu lassen & die Erfahrung gemacht, dass es irgendwann fast alles mal umsont gibt. So nun also auch dieses kleine Spielchen, dessen einziger Inhalt es zu sein scheint, Dingen auszuweichen, die vom Himmel fallen und dann auf diesem Berg von Sachen nach oben zu kraxeln. Und warum schreibe ich das hier? Weil ich eben in diesem Spiel von einem Tumbleweed – sprich Purzelkraut – erschlagen wurde, und das zumindest ein bisschen lustig fand.

Death by Tumbleweed-Trophäe

Death by Tumbleweed-Trophäe

Diese Trophäe habe ich dafür bekommen. Hübsch.
Und wo ich schon mal bei Apple-Geräten bin: Ich habe mir ein Tumblr-Dingsbums eingerichtet, zu dem ich immer mal ein Bildchen lade, das ich mit der Paper-App auf dem iPad gezeichnet habe. Das geht dort nämlich ganz okay und sieht recht hübsch aus. Manchmal, zumindest. Den Tumblr gibt es hier: purzelkraut.tumblr.com

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#Umzug

Wie man bereits gemerkt hat, wenn man das hier liest, bin ich mit meinem Blog von Blogger nach WordPress umgezogen. Das tolle ist, dass man das ziemlich reibungslos machen kann und alle Posts aus dem alten Blog inklusive der Bilder und der Kommentare (auch wenn die von der Anzahl her vernachlässigbar wären) in den neuen Blog importieren konnten. Man kann hier also wenn man möchte den ganzen älteren Kram nachlesen. Aber wer will das schon?

Ich habe diesen Schritt gewählt (das wollte ich immer schon mal schreiben), weil man hier einfach eine schönere „Über mich“-Seite machen kann, die nicht auf Google+ verlinkt (wo ich mich im übrigen auch abgemeldet habe). Außerdem soll man ja seine Informationen möglichst breit ins Internet streuen und nicht alles Google in den Rachen schmeißen. Deshalb nun also WordPress. Den Flattr-Button aus dem alten Blog habe ich noch nicht wieder eingebaut – der wurde ohnehin noch nicht gedrückt.

Im Rückblick würde ich gerne – damit dieser Post hier wenigstens ein bisschen Inhalt hat – noch einmal eine kleine Auswertung der Blogger-Blogstatistik vornehmen. Die ist nämlich beeindruckend. Zumindest, was meinen einen Titten-Post angeht. In dem hatte ich ja extra häufig eben jedes T-Wort verwendet um mal herauszufinden, wie sich das auf die Besucherzahlen auswirkt – der war sozusagen ein Testballon. Und das Ergebnis lautet: Es wirkt sich massiv auf die Besucherzahlen aus. Das Blog hatte insgesamt 12.051 Seitenaufrufe. Davon entfallen allein 5032 auf den besagten Post. Zum Vergleich: Auf Platz zwei landet der #Wampir mit 83 Aufrufen und dann der #ACTA-Bericht mit 71.

Auch toll sind die Suchbegriffe, mit denen mein Blog bzw. vermutlich gezielt der entsprechende Beitrag gefunden wurde, hier die Top 3: „titten“ (2026 mal), „nackte titten“ (267 mal) und „titten nackt“ (141 mal – das sind offenbar die Besucher, die es mit grammatikalisch korrektem Deklinieren des Wortes „nackt“ nicht so haben). 13 mal wurde auch die Wortkombination „minecraft titten“ gesucht. Ich frage mich ernsthaft, was diejenigen zu finden hoffen, die sowas suchen. Würfelförmige Brüste? Warum?!

Nun, wie dem auch sei. Nun bin ich hier, bei WordPress. Mal sehen, wie sich der besagte Post hier so macht. Ich überlege noch, ob ich das alte Blog löschen soll, jetzt da ich dieses hier fertig habe. Ich denke mal ja.

 

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