Tag 9 und Spiel-Film-Festival²

Um gleich die Sorgen des letzten Kommentars zu zerstreuen: Alles ist gut, der Laptop läuft noch und ich bin auch noch am Leben. Ich hatte am Freitag nur keine Lust und keine Inhalte zum Schreiben. Zum Laptop musss jedoch gesagt werden, dass ich gleich, nachdem ich diesen Beitrag hier beendet habe, versuchen werde ihn auszuschalten. Ich habe nämlich netterweise von meinem großzügigen und liebenswerten Bruder eines seiner drei Notebooks leihweise zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank, Bruder.
Essenstechnisch blieb ich heute zuhause, um die Interviews vorzubereiten, die ich in dieser Woche im Rahmen meiner MA-Arbeit führen werde. Deshalb gab es nur schnöden Fertigfraß, bestehend aus scharfen Thai-Nudeln vom Rewe. Am Wochenende war ich dafür vollständig mit dem diesjährigen Spiel-Film-Festival ausgelastet, wo uns sehr interessantes Essen-Auf-Rädern kredenzt wurde…

 Samstag
Am Samstag gab es also diese Wirsing-Roulade mit Kartoffeln, Pudding zum Nachtisch. Ich weiß ja nicht, wieviel so alte Menschen, aus denen sich ja normalerweise die Stammkundschaft von Essen-Auf-Rädern rekrutiert, so zum Mittag essen. Aber diese Portion war auf jeden Fall recht knapp bemessen. Und geschmacklich etwas fad.
Sonntag
Am Sonntag gab es dann aus einer ähnlich hübschen Alu-Schale dieses Gulasch mit Klößen und Rosenkohl. Die Anzahl an Rosenkohl-Röschen variierte dabei unter den Workshop-Teilnehmern von vier bis sieben Stück. Bei meinen Gulasch-Stückchen waren sie sogar noch knauseriger. Und dann war es größtenteils auch  noch durchzogen von Schlabberfett.
Montag
Heute dann wie bereits erwähnt das hier. Natürlich auch nicht besser, als das vom Wochenende. Aber immerhin würzig.
Das Spiel-Film-Festival² war übrigens sehr schön. Die Ergebnisse stehen leider noch nicht bei YouTube. Sobald das der Fall ist, werde ich darauf hinweisen. Aber die Ergebnisse stehen ja ohnehin nicht so im Vordergrund, sondern der Weg dahin und die Erkenntnis, dass man mit quasi allen Spielen mehr machen kann, als „nur“ zu spielen. Man kann eben auch Filme machen. Ich habe in meiner unbändigen Hybris sogar versucht, zeitgleich Film UND Musik damit zu machen und einen Gunsound-Film zu basteln. Also etwas wie das hier (mit Battlefield 3) oder das hier (mit CoD Modern Warfare). Leider war ich sowohl zu unmusikalisch als auch nicht ausreichend Herr der zur Verfügung stehenden Software – nämlich Audacity – als dass ich auch nur annähernd an ein zufriedenstellendes Ergebnis herangekommen wäre. Deshalb habe ich dann lieber sowas hier gemacht, nur mit ein paar weniger Autos.
Daran sieht man auch meine seit diesem Wochenende bestehende Theorie bestätigt, dass es deshalb immer weniger Machinimas gibt – die tendenziell aber besser werden – weil es einfach ziemlich aufwendig ist. Man sollte sich schon ziemlich gut mit einem Spiel auskennen und sich da reingefuchst haben und zusätzlich zumindest belastbare Kenntnisse von entsprechender Bearbeitungssoftware haben, um einen anständigen Film hinzukriegen. Alle Teilnehmer des Workshops – und auch wir Workshop-Leiter – waren Spieler. Dem gegenüber steht die immer weiter fortschreitende Casualisierung der Spieleindustrie mit ihren unzähligen, schrottigen Facebook-Spielen, ihren Gazilliarden an verkauften Wiis und DSs und ihren mit aller Macht in den Markt gedrückten Fuchtelsteuerungen wie Kinect und Move. Schreckliches Teufelszeug, das zwar viele Menschen zu Spielern macht, aber scheinbar nur wenige dazu motiviert, sich wirklich tiefer mit dem Medium Spiel auseinander zu setzen. Wahrscheinlich spielen auch die scheinbar immer restriktiver werdenden Nutzungsrechte, die die meisten Hersteller den Spielern an ihren Spielern gewähren, eine Rolle. Wer weiß? Ich sollte noch etwas weiter darüber nachdenken. Später…
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