Tag 5 und Limbo

Heute war ich viel unterwegs. Ein Weg führte mich dabei auch wieder in meine geliebte Mensa. Dort gab es wieder äußerst delikate Speisen, für mich waren es Mozzarella-Sticks mit Tomatensoße und Pestonudeln. Ich glaube, das gleiche Essen hatte ich vor ein paar Wochen schon mal. Ich kann mich dumpf an derartiges erinnern. Es war jedenfalls geschmacklich durchaus genießbar.

Das kann man von dem Salat allerdings nicht behaupten. Das war vermutlich mein letzter Versuch, dort einen zu essen. Das nächste Mal nehme ich stattdessen einen leckeren, süßen Nachtisch. Ist eh viel gesünder als so komischer Weiberkram…

And now for something completely different. Ich möchte an dieser Stelle mal wieder ein Spiel empfehlen. Es handelt sich dabei um Limbo, das man auch über Steam erwerben oder erstmal die Demo probespielen kann. Im Grunde handelt es sich dabei um eine Art Jump’n’Run, in dem man einen kleinen Jungen von links nach rechts über den Bildschirm steuert. Dabei löst man Physik-Rästel oder meistert Sprungpassagen.

Die Welt von Limbo ist eine sehr düstere. In diese werden sowohl Spieler als auch Spielfigur völlig unvermittelt geworfen, indem man schlicht in ihr aufwacht. Wieso, weshalb und warum erfährt man nicht. Man läuft einfach los. Die Steuerung ist dabei denkbar einfach und beschränkt sich auf fünf Tasten.

Und als ob Bärenfallen, bodenlose Löcher, Wasserstellen und spitze Stacheln nicht schon tödlich genug für den äußerst sensiblen kleinen Jungen wären, stellt ihm auch noch diese fiese Riesenspinne nach. Da man völlig unbewaffnet ist, bleibt nur die Flucht und das Locken der Spinne in Fallen, die eigentlich einem selbst galten. Ich kann aus persönlicher Erfahrung berichten, dass es eine wahre Genugtuung ist, diesem stummen arachnidischen Stalker schließlich das letzte Bein eigenhändig auszureißen. 

So sieht es übrigens aus, wenn man hüpft. Man kann bereits erahnen was passiert, wenn man auf den schrägen Ast rechts unten hüpft und nicht rechtzeitig wieder weg kommt.

Erwähnte ich bereits, dass Limbo eine fantastische Grusel-Stimmung erzeugt? Dazu trägt zum einen die ausschließlich in diesen Graustufen gehaltene und viel mit Unschärfeeffekten arbeitende Grafik bei, zum anderen aber auch die dezente Soundkulisse – und natürlich der makabere Humor. Ein Spiel, in dem man eine mutmaßliche Kinderleiche aus einem Wasserloch ziehen muss, um damit eine Falle auszulösen, damit diese den Spieler nicht selbst zermatscht, muss einfach gut sein. Entgegen meinen Vermutungen ist es übrigens nicht aus Finnland, sondern aus Dänemark. Nah dran…

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Eingeordnet unter Digitale Spiele, Mensa

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