Monatsarchiv: Dezember 2011

Transe 2

Heute erfolgreich weiter transkribiert, die Universität besucht und ein Buch abgegeben und in der Mensa zu Mittag gespeist.

Es gab Curryreis, scharfe Käsesoße und eine Blätterteigtasche mit Spinat und Fetakäse. Als Beilage wählte ich einen überraschend schmackhaften Frucht-Molke-Drink, den es meiner Meinung nach jeden Tag geben sollte. Der war wirklich super. Und als zweite Beilage verschenkte die Mensa heute anlässlich der Feierlichkeiten zum 20. Geburtstag des Studentenwerks noch ein extra Dessert. Da entschied ich mich für einen Vanillepudding mit Himbeersoße. Auch gut. Alles in allem also heute ein sehr empfehlenswertes Menü.

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Transe

Die Zeit, hier sinnvolle Beiträge hinzuschreiben, ist momentan etwas knapp bemessen. Das liegt zum einen an den bevorstehenden Feierlichkeiten zu Ehren des Geburtstages eines altruistischen Zimmermannssohns – der irgendwann, aber garantiert nicht zu Weihnachten vor 2011 Jahren geboren wurde.
Und zum anderen an den intensiver werdenden Arbeiten an meiner MA-Arbeit. Heute habe ich den ganzen Tag transkribiert, eine grauenvolle Arbeit. Vor allem, sich selbst zu transkribieren ist furchtbar. Man hört seine unfassbar schreckliche, eigene Stimme und fragt sich jedes Mal, ob andere Menschen einen wirklich auch immer genau so hören müssen. Und zusätzlich muss auch noch ich sozial schwer behinderter, soziophober Misanthrop mich selbst in Gesprächen mit anderen Menschen belauschen. Und jedes Mal denke ich: „Was hast du da nur wieder für einen Mist erzählt? Rede nicht so schnell solchen Müll! Und wieso hast du nicht noch die und die Frage in dieser und jener Situation gestellt?“ The horror, the horror.

Ganz passend dazu war auch mein Mittag, das natürlich nicht aus der Mensa kam. Es gab Bockwurst mit Kartoffelsalat und Senf. Wow!

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Upsi…

…da hatte ich doch gestern glatt vergessen, mein Essen zu posten. Ich hole das hiermit nach: wir haben mal wieder eine Pizza gebacken, was das Kind gleich dazu veranlasste, als späteren Berufswunsch „Pizzabäcker“ zu äußern.

Dann hat es mich gefragt, was ich mal werden möchte, wenn ich groß bin. Feuerwehrmann? Polizist? Gute Frage, dachte ich. Damit sollte ich mich wohl so langsam mal wirklich ernsthaft auseinandersetzen…

Heute gab es dann, endlich mal wieder in der Mensa, Stampfkartoffeln mit Wirsingkuchen – das sogenannte „Wintergericht“. War auch recht lecker.

Heute habe ich auch kein Interview. Also Zeit – sobald das Kind mich lässt – die nun angesammelten Gespräche zu transkribieren und dann den Leitfaden eventuell ein bisschen anzupassen. Zum Transkribieren benutze ich übrigens das Programm F4, und zwar die alte Version. Die ist nämlich stabiler als diese fancy neue Version. Trotzdem ist das Transkribieren eine ziemlich nervige und zeitaufwendige Angelegenheit und ich wüscnhte, es gäbe vernünftige (selbstverständlich kostenlose) Spracherkennungssoftware, die fehlerfrei das Gesprochene in Geschriebenes umwandelt. Wird wahrscheinlich nach meine MA veröffentlicht…

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Noch ein Interview

Heute gab es zum Mittag asiatisch. Peinlicherweise vergaß ich wieder das Foto. Ich weiß auch nicht, was gerade mit mir los ist. Immerhin dachte ich noch daran, beim Hinausgehen die Speisekarte zu fotografieren, so dass man zumindest schriftlich sehen kann, was ich hatte.

Es gab W10a für mich: Gebackenes Hühnerfilet mit Gemüse und rotem Thai-Curry. Glaube ich. Dazu natürlich Reis. Es war sehr lecker und auch ziemlich viel.

Nun hatte ich gestern in einem Kommentar gleich drei(!) Fragen, die ich natürlich gerne beantworten möchte. Die erste war, ob ich selbst aufgrund meiner unangefochtenen Expertenstellung und meines öffentlichen Status interviewt wurde. Die Antwort lautet leider: Nein. Nein, ich wurde nicht befragt. Vielmehr befrage ich jeden, den ich in die Finger kriege, zu seiner Foursquare-Nutzung, was er davon hält und noch diverse andere Dinge. Das verwurste ich dann alles in einen Brei, aus dem ich dann wiederum die Antworten auf meine Forschungsfragen zu formen versuche.
Frage zwei lautete, ob ich zwei Reifenpannen im Jahr viel fände. Und ja, finde ich. Aber offenbar sind die Straßenverhältnisse in Leipzig noch schlechter als hier in Erfurt.
Die dritte Frage war, was ein Machinima ist. Wenn ich nicht irre, hatte ich in einem der letzten Einträge bereits den Wikipedia-Artikel verlinkt, aber ich bin nicht ganz sicher – deshalb mach ichs nochmal. Aber kurz gesagt ist ein Machinima ein Film, der mit Hilfe eines Computerspiels produziert wird. Er nutzt also das grafische Grundgerüst eines Spiels, mehr oder weniger stark verändert, um damit eine Geschichte zu erzählen, die nicht zwingend etwas mit dem Spiel zu tun haben muss.

So, nun sind alle Fragen beantwortet. Heute habe ich übrigens noch ein weiteres Interview geführt und begonnen, das gestrige zu transkribieren. Dazu werde ich mich ein andermal genauer äußern.

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Interview

Heute ist mir etwas schreckliches passiert. Ich habe vergessen, mein Essen zu fotografieren. Wir waren familiär im Double B (wo sonst?) und ich aß leckere Grillwürstchen mit Letscho und Pommes, aber ich habe es NICHT FOTOGRAFIERT! So ärgerlich.
Als fast gleichwertigen Ersatz präsentiere ich aber dafür etwas ebenfalls schreckliches: meinen platten Fahrradreifen, der mir plötzlich, unerwartet und dementsprechend mitten in einem Kreisverkehr den Dienst quittierte.

Das ist jetzt schon das zweite Mal in diesem Jahr, das mein Rad einen Platten hat. Mit was genau pflastern die hier in Erfurt die Straßen? Glasscherben? Alte Nägel?

Ich hatte heute mein erstes Interview im Rahmen meiner MA-Arbeit. Und auch sonst mein erstes Interview. Es war sehr nett und auch interesant. Es kam mir aber irgendwie ein bisschen kurz vor. Vielleicht muss ich mir noch ein paar mehr Fragen ausdenken.

Die Machinima, die am Wochenende entstanden sind, kann man nun auch online bei Youtube bestaunen. Meins ist dieses prachtvolle Meisterwerk:

Den Rest kann man im YouTube-Kanal das ICS Spawnpoint bewundern. Viel Spaß!

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Tag 9 und Spiel-Film-Festival²

Um gleich die Sorgen des letzten Kommentars zu zerstreuen: Alles ist gut, der Laptop läuft noch und ich bin auch noch am Leben. Ich hatte am Freitag nur keine Lust und keine Inhalte zum Schreiben. Zum Laptop musss jedoch gesagt werden, dass ich gleich, nachdem ich diesen Beitrag hier beendet habe, versuchen werde ihn auszuschalten. Ich habe nämlich netterweise von meinem großzügigen und liebenswerten Bruder eines seiner drei Notebooks leihweise zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank, Bruder.
Essenstechnisch blieb ich heute zuhause, um die Interviews vorzubereiten, die ich in dieser Woche im Rahmen meiner MA-Arbeit führen werde. Deshalb gab es nur schnöden Fertigfraß, bestehend aus scharfen Thai-Nudeln vom Rewe. Am Wochenende war ich dafür vollständig mit dem diesjährigen Spiel-Film-Festival ausgelastet, wo uns sehr interessantes Essen-Auf-Rädern kredenzt wurde…

 Samstag
Am Samstag gab es also diese Wirsing-Roulade mit Kartoffeln, Pudding zum Nachtisch. Ich weiß ja nicht, wieviel so alte Menschen, aus denen sich ja normalerweise die Stammkundschaft von Essen-Auf-Rädern rekrutiert, so zum Mittag essen. Aber diese Portion war auf jeden Fall recht knapp bemessen. Und geschmacklich etwas fad.
Sonntag
Am Sonntag gab es dann aus einer ähnlich hübschen Alu-Schale dieses Gulasch mit Klößen und Rosenkohl. Die Anzahl an Rosenkohl-Röschen variierte dabei unter den Workshop-Teilnehmern von vier bis sieben Stück. Bei meinen Gulasch-Stückchen waren sie sogar noch knauseriger. Und dann war es größtenteils auch  noch durchzogen von Schlabberfett.
Montag
Heute dann wie bereits erwähnt das hier. Natürlich auch nicht besser, als das vom Wochenende. Aber immerhin würzig.
Das Spiel-Film-Festival² war übrigens sehr schön. Die Ergebnisse stehen leider noch nicht bei YouTube. Sobald das der Fall ist, werde ich darauf hinweisen. Aber die Ergebnisse stehen ja ohnehin nicht so im Vordergrund, sondern der Weg dahin und die Erkenntnis, dass man mit quasi allen Spielen mehr machen kann, als „nur“ zu spielen. Man kann eben auch Filme machen. Ich habe in meiner unbändigen Hybris sogar versucht, zeitgleich Film UND Musik damit zu machen und einen Gunsound-Film zu basteln. Also etwas wie das hier (mit Battlefield 3) oder das hier (mit CoD Modern Warfare). Leider war ich sowohl zu unmusikalisch als auch nicht ausreichend Herr der zur Verfügung stehenden Software – nämlich Audacity – als dass ich auch nur annähernd an ein zufriedenstellendes Ergebnis herangekommen wäre. Deshalb habe ich dann lieber sowas hier gemacht, nur mit ein paar weniger Autos.
Daran sieht man auch meine seit diesem Wochenende bestehende Theorie bestätigt, dass es deshalb immer weniger Machinimas gibt – die tendenziell aber besser werden – weil es einfach ziemlich aufwendig ist. Man sollte sich schon ziemlich gut mit einem Spiel auskennen und sich da reingefuchst haben und zusätzlich zumindest belastbare Kenntnisse von entsprechender Bearbeitungssoftware haben, um einen anständigen Film hinzukriegen. Alle Teilnehmer des Workshops – und auch wir Workshop-Leiter – waren Spieler. Dem gegenüber steht die immer weiter fortschreitende Casualisierung der Spieleindustrie mit ihren unzähligen, schrottigen Facebook-Spielen, ihren Gazilliarden an verkauften Wiis und DSs und ihren mit aller Macht in den Markt gedrückten Fuchtelsteuerungen wie Kinect und Move. Schreckliches Teufelszeug, das zwar viele Menschen zu Spielern macht, aber scheinbar nur wenige dazu motiviert, sich wirklich tiefer mit dem Medium Spiel auseinander zu setzen. Wahrscheinlich spielen auch die scheinbar immer restriktiver werdenden Nutzungsrechte, die die meisten Hersteller den Spielern an ihren Spielern gewähren, eine Rolle. Wer weiß? Ich sollte noch etwas weiter darüber nachdenken. Später…

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Tag 6

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