Titten in die Wissenschaft!

Ich habe das Wort „Titten“ nur deshalb in den Titel dieses Eintrags geschrieben, um zu sehen, ob das Auswirkungen auf die Anzahl der Klicks hat, die er bekommt. Beziehungsweise um herauszufinden, ob sich Menschen, die bei Google den Suchbegriff „Titten“ eingeben – ich gehe davon aus, dass das der ein oder andere tut – auch mal auf diesen Eintrag verirren. Immerhin gibt es sogar welche zu sehen. Weiter unten. Ich warne hier nur schonmal vor. Ich habe laut Stastistik schließlich auch schon 163 Besucher aus den Vereinigten Staaten auf diesem Blog gehabt, und es ist ja hinlänglich bekannt, dass diese ein etwas befremdliches Verhältnis zu Dingern sexbezogenen Dingen haben.
Doch zuerst zum wichtigen Teil: dem Essen. Auch heute unternahm ich meinen beliebten Ausflug in die Mensa und aß, ich kann es selbst noch nicht so richtig glauben, bereits zum dritten Mal in dieser Woche fleischlos. Ich sehe mich bereits enden wie dieser vegetarische Zeitgenosse. Es gab aber immerhin Fisch.

Um genau zu sein: Seelachsnuggets, Mischgemüse und Pommes. Dazu stellte ich mir noch einen Salat aus Rapunzel, Mini-Mozzarella und öhm, na eben Salat zusammen. Allerdings war das Balsamico-Dressing nicht besonders gut. Ich hätte bei dem bleiben sollen, das ich sonst auch immer (also die anderen beiden Male, die ich schon Salat in der Mensa aß) nehme.

Ich habe den Personen-Rate-Blog nun gelöscht. Das Ergebnis war eindeutig. Jede Rückmeldung, die ich auf den unterschiedlichsten Wegen erhielt, war entweder ebenfalls für ein Abschalten oder nicht ausdrücklich dagegen. Deshalb wars das nun damit.

Nun zum Titelthema: Ich habe in einem Blog gelesen, wie sich dort jemand über den Verkauf vermeintlich wissenschaftlich wertvoller Spiele speziell für kleine Mädchen ärgerte. Es ging um eine Art Experimentier-Spiel, das es leider mit den Klischees, mit denen sich kleine Mädchen immer herumschlagen müssen, etwas zu gut meinte. Ich sage nur Einhörner, Glitzersterne und rosa. Den Rest kann der interessierte Leser ja selbst recherchieren. Jedenfalls fiel mir dabei ein, dass mein Herr Bruder und ich ebenfalls schon mal eine großartige, vor klischeehaften Grundannahmen nur so strotzende Idee zur Revolution des Bildungswesens hatten. Naturwissenschaftliche Lehrbücher mit Titten! Man könnte sich das ganze dann in etwa so vorstellen:

(Das Bild der nackigen Dame stammt von hier und ist unter der CC-Lizenz veröffentlicht.) Die Zielgruppe wären hierbei natürlich vorrangig pubertierende Jungen aus allen bildungsnahen und -fernen Schichten, die in dieser schwierigen Lebensphase für ganz andere Dinge Interesse zeigen als für Schule. Oder Playboy-Abonnenten, die wirklich mal etwas lernen wollen, und nicht immer nur Alibi-Interviews mit uninteressanten Menschen überblättern lesen. Für kleine Mädchen könnte man ja statt der nackten Frauen einfach Bilder von rosa Einhörnern und Glitzersternchen nehmen.

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5 Kommentare

Eingeordnet unter Mensa, Quatsch

5 Antworten zu “Titten in die Wissenschaft!

  1. Hihihihihihi. Ich weiss nicht, sonst überflieg ich deine Einträge auch immer so n bisschen, aber irgendwie war ich heute SEHR aufmerksam dabei ^^

    • Nico

      Ich habs diesen Blog nur gefunden weil ich Titten gesucht hab.
      Klische aber egal ich fand den Text interesant und bin dafür weil es echt wirkt.
      Sorry aufgrund der Rechtschreibung

  2. Pingback: #Umzug | purzelkraut

  3. Pingback: Episode14 | Flachbereich

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