Halbes Hören

Die Mensa hat mich wieder. Nach etlichen Tagen haben wir endlich wieder zusammen gefunden. Und wie so oft nach einer längeren Trennung, mussten wir uns wohl erst wieder aneinander gewöhnen. Heute zumindest hat sie mir eine Auswahl an Mahlzeiten angeboten, die mich beinahe in die Arme einer dieser Fast Food Huren getrieben hätte. Aber an stabilen Beziehungen muss man auch arbeiten, weshalb ich mich dann doch dazu entschloss, das geringste Übel zu wählen und „hausgemachtes Auberginenschnitzel mit Tomatensauce“ und Bulgur zu essen.

Nachtisch gab es auch, den musste ich aber dazu kaufen. Die süßen Dinge im Leben kosten halt immer extra. Dafür war der Auberginenlappen (ich weigere mich, außerhalb von Zitaten die Bezeichnung Schnitzel dafür zu verwenden) besonders labberig und der/die/das Bulgur besonders bulgurig.

Heute ist mir ein weiteres Paar Kopfhörer kaputt gegangen. Das ist jetzt das dritte innerhalb von wenigen Monaten, denke ich. Ich hörte gerade die aktuelle Episode Elementarfragen – mit Rainer Langhans, sehr empfehlenswert – als plötzlich nur noch auf einem Ohr Ton ankam. Besonders verstörend war das beim Radfahren, denn in einer bestimmten Kopfhörerkabelposition funktionierten noch beide Ohrstöpsel. Das heißt, durch die Beinbewegung beim Radeln hörte ich für Sekundenbruchteile stereo, dann mono, dann stereo, dann mono. Stereo, mono. Stereo, mono. Stereo, mono. Und so weiter. Nun brauche ich neue Kopfhörer, die etwas robuster sind. Vielleicht sollte ich eine Petition für einen Gesetzentwurf starten, der für Kopfhörerkabel einen Mindestdurchmesser von 2mm vorschreibt…

Advertisements

3 Kommentare

Eingeordnet unter Mensa, Quatsch

3 Antworten zu “Halbes Hören

  1. Aber du benutzt nicht diese blöden Appledinger? Ich zerstöre die auch regelmäßig.

  2. Das Harald Lesch über Astronomie redet, versteh ich, aber welcher Wissenschaft gehört denn eigentlich Werner Langhans an?Und wann darf ich über Musik reden ´´

  3. Flo

    Nun, dieses eine paar beiliegender Apple-Kopfhörer ist natürlich schon längst den Weg alles Irdischen gegangen, allerdings nicht ohne sich farblich zuvor von strahlendem Weiß zu gelb-grauem Elend gewandelt zu haben. Innerhalb von etwa zwei Tagen. Und Werner Langhans heißt Rainer Langhans und ist, hmm, Revolutionswissenschaftler. Wobei ich anmerken muss, dass das Interview mit ihn nicht unbedingt die beste Elementarfragen-Folge ist. Sehr interessant fand ich beispielsweise die beiden mit Herrn Dr. Pflugbeil. Und der Lesch natürlich.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s