Foursquare & Filme

Der Nebel lichtet sich langsam wieder, und nachdem gestern per Twitter Unverständnis darüber geäußert wurde, wieso ich mich von solch läppischem Nebel von einem Mensa-Besuch abhalten lasse, möchte ich hier nochmals kurz auf die beiden Nebel-Reportagen „The Mist“ und „The Fog“ verweisen. In der ersten Dokumentation aus einem amerikanischen Gemischtwarenladen verstecken sich im dichten, weißen Nebel extraterrestrische Tentakelmonster, deren Nahrungsgrundlage offenbar größtenteils aus Menschenfleisch besteht. Was im übrigen ein interessantes Phänomen ist: Da kommen Lebewesen von anderen Planeten und somit völlig unvergleichbaren Lebensräumen zur Erde und fressen wie selbstverständlich die genuine Bevölkerung. Wenn ich auf einem fremden Planeten landen würde – und selbst wenn ich wie durch ein Wunder die dortige Atmosphäre problemlos atmen könnte – würde ich da sicherlich nichts in den Mund nehmen. Doch ich schweife ab. Das Ende von „The Mist“ ist jedenfalls eines der besten, die ich je bei einer Nebel-Reportage gesehen habe.
Die zweite Dokumentation, deren warnende Demonstration möglicher Ereignisse mich vor zuviel unnötigem Ausgang bewahrte („The Fog“), handelt von einer Population untoter Leprakranker, die sich durch physische Maßregelung bei den Verursachern ihrer momentanen Lage erkenntlich zeigt. Und mein historisches Wissen um Erfurt reicht nicht soweit zurück, dass ich mit Sicherheit ausschließen könnte, dass die Stadt nicht auf Kosten einer leprakranken Schiffsbesatzung gegründet worden ist.
Lange Rede, gar kein Sinn: Ich war heute wieder in der Mensa, denn der Nebel ist größtenteils weg. Es gab leider nichts wirklich leckeres, so dass ich auf die Nudel- und Salattheke ausweichen musste.

Kurze Makkaroni mit Tomatensoße und Käse, dazu ein Salat aus Rapunzel (aka Feldsalat), Mais und naja, Salat eben. War lecker. Leider ist das Nudelessen immer vergleichsweise teuer, weil es nach Gewicht berechnet wird. Für die zwei Dinge habe ich 3,25 Euro bezahlt.

Ich bin ja aus Forschungsgründen wieder bei Foursquare angemeldet und nutze es – bis auf den Netzwerk-Part, weil ich keine Freunde habe – auch beinahe vollumfänglich, zumindest wenn ich daran denke. Und heute gelang mir das Kunststück, sowohl in der Universitätsbibliothek als auch in der Mensa der „Mayor“ zu werden. Und dafür habe ich nicht mal einen Badge bekommen.

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Eingeordnet unter Gamification, Mensa, Wichtige Sachinformationen

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