The Mensa strikes back

Und wie! Mir wurde heute ein Gericht vorgesetzt, das aus einer chinesischen Gemüseschnitte, Gemüseglasnudeln und Currysoße bestand. Und nicht etwa irgend eine leckere Currysoße. Nein, Currysoße mit Ananas. Wer jemals auf die unglaublich schlechte Idee gekommen ist, eine Ananas zu kochen, zu backen, zu braten oder in sonst irgend einer Form zu erhitzen und das dann anderen Personen zum Essen zu geben, dem gehört meiner Meinung nach sowieso die Daseinsberechtigung als Mensch entzogen.

Aber nun habe ich genug rumgemault, ich habe es mir ja schließlich selbst eingebrockt. Immerhin war die Beilage lecker, aber bei Schokoladenpudding kann man auch nicht viel falsch machen.

Und als Ausgleich zu meinem widerlichen Essen gab es heute außerdem etwas ganz besonderes zu trinken, das ich zuvor auf der Post abholen musste. Es wurde mir nämlich aus dem Ausland zugesandt – Club-Mate Cola! Ich bin eigentlich kein Freund von Club Mate. Zum einen, weil es mir nicht besonders gut schmeckt und zum anderen, weil ich bereits zahlreiche Freunde und Bekannte in die Abhängigkeit habe fallen sehen. Diese Mate-Cola war allerdings ziemlich lecker. Ich werde mal die Augen offen halten, ob es dafür auch einen lokalen Dealer gibt. In jedem Falle auf diesem Weg vielen Dank an den freundlichen Spender!

Ich lese ja momentan für meine MA-Arbeit unter anderem das Buch „Gamification by Design„, wie ich früher bereits einmal erwähnte und bei dieser Gelegenheit gleich meine Abneigung dazu bekundete. Heute habe ich darin eine herrliche Textstelle gefunden: 

„Your player is on his own journey. You must make it your goal to help pave and structure that journey. To obtain long-term, enduring loyalty and connection from your players, you must guide them up the mountain. You don’t need to be the mountain and you don’t need to create it. You simply need to lead them up. Be their Sherpa. Give them the status, access, power, and tools to get them where they need to go. Do it right and they’ll be yours forever“ (S. 33).

Mal davon abgesehen, dass ich schon lange jeden wissenschaftlichen Anspruch, den ich an dieses Buch ursprünglich hatte, über Bord geworfen habe und dafür mit Gleichnissen von Bergen und Sherpas belohnt werde, wie nur Marketing-Heinis sie ohne Brechkrämpfe schreiben können, möchte ich kurz auf die letzten Sätze das Zitats hinweisen. Ich habe mich dabei gefragt, für wen die Autoren dieses Buch eigentlich geschrieben haben. Und dann fiel es mir ein: Sauron!
 One Ring to rule them all, One Ring to find them,
One Ring to bring them all and in the darkness bind them.
Ersetze „Ring“ mit „gamified Application“ und fertig ist die Grundaussage dieses Buches. Aber ich will ja nicht zu früh urteilen, immerhin liegt noch das halbe Buch vor mir. Ich freue mich schon darauf.
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Eingeordnet unter Gamification, MA-Arbeit, Mensa

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