Waldi

Heute war ich total cRaZy bei der Auswahl meines Mittagsmenüs, denn ich habe eine Komponente meines Essens mit der eines anderen austauschen lassen. Das nennt man ernährungsspezifische Individualisierung. Und so sah mein total hippes, unstandardisiertes Essen dann aus:

Irgend ein Steak mit irgend einer Soße an irgend einem Gemüse und, festhalten, Pommes statt Bratkartoffeln.
So sah übrigens der Blick aus der Bibliothek aus, und zwar den ganzen Tag lang:

Zum Glück saß ich drinnen und las „Mediatisierung: Fallstudien zum Wandel von Kommunikation“ von Friedrich Krotz. Ein tolles Buch, ich kann es jedem nur empfehlen. Besonders amüsiert hat mich die Forschung („Wireless Artificial Living Dog Inspection“, kurz Waldi) mit und zu einem Roboterhund namens AIBO, von dem ich zwar im Verlaufe meines Studiums schon viel gehört hatte, allerdings habe ich nie irgendwas dazu gelesen. Hätte ich mal tun sollen. Darin stehen dann so lustige Sätze wie der folgende, in dem es um die Reaktion von Kindern auf AIBO geht: „Manchmal allerdings ist ihnen der sich selbst bewegende Unhund eher unheimlich“ (S. 140). Ich finde es schon toll, in wissenschaftlichen Büchern literarische Schöpfungen wie einen Unhund zu kreieren. Ich fürchte allerdings, wenn ich in meiner MA-Arbeit damit ankäme, würde das nicht unbedingt auf Wohlwollen stoßen. Na, mal sehen…

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter MA-Arbeit, Mensa

Eine Antwort zu “Waldi

  1. Lu

    also "unhund" find ich großartig. besser kann man einen artificial dog nich bezeichnen.

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