Schnitzel mit Pommes

Heute hatte ich keine Lust an die Uni zu gehen und habe stattdessen lieber den ganzen Tag am Computer gespielt.

Ha! Kleiner Scherz. Wie gestern beschlossen, habe ich den Tag natürlich wieder an Erfurts zentralem Intelligenzknotenpunkt vebracht. Und wie gestern ebenfalls beschlossen, gibt es wieder ein Bild von meinem Mensaessen.

Heute gab es Schweineschnitzel mit Zigeunersoße und Pommes. Als Beilage wählte ich aus dem reichhaltigen Angebot von zahlreichen Quarkspeisen mit Pfirsich-Maracuja-Geschmack eine Quarkspeise mit Pfirsich-Maracuja-Geschmack.

Da eine Leserin statt eines Bildes von meinem Essen lieber täglich eine Bildserie mit allen angebotenen Menüs verlangte, habe ich zusätzlich ein zweites Essen gekauft, das man hier sieht. Leider war ich nach dem Schnitzel bereits satt, so dass ich das Zusatzessen dann an eine bedürftig aussehende Mitstudentin abgab.

Den Rest des Tages verbrachte ich in der Bibliothek. Oben abgebildet ist der Stolz unserer Uni-Bibo: der deutschlandweit größte Fachbücherbestand des Studienganges Sportwissenschaft.
Ich las lieber in einigen anderen Büchern und schrieb ein paar Seiten interessante Dinge heraus, die ich für meine Arbeit für relevant hielt. Ein Satz (der eigentlich zwei Sätze ist) bereitete mir dabei besonderes Vergnügen, den ich aus diesem Grunde auch gerne hier verbreiten möchte, auf dass ihn viele andere auch lustig finden können. Tilo Hartmann, der auch mal an unserer Uni war, beschreibt darin hässliche, fette StreberInnen aus wettbewerbstheoretischer Perspektive:

„So kann eine Person beispielsweise den sozialen Wettbewerb in der Schule als angenehm erfahren und daraufhin eine schulleistungsspezifische Wettbewerbsneigung ausbilden. Zugleich kann sie aber den Wettbewerb in sportlichen Leistungen oder den alltäglichen Wettstreit um die Attraktivität der äußeren Erscheinung als unangenehm erleben und daran anknüpfende konfliktintensive Situationen meiden (z.B. Sportwettkämpfe oder Diskobesuche)“ (Hartmann, 2009, S. 214).

Herrlich. Wer es mal selbst nachlesen will, der lese in diesem Buch, denn da ist es her. Ich kann es nur empfehlen.

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Eingeordnet unter MA-Arbeit, Mensa, Quatsch

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