Monatsarchiv: Juni 2003

LahnEck Live

Moin!

Nein, ich bin noch nicht tot, und dieses Weblog eigentlich auch nicht. Hatte nur in letzter Zeit irgendwie nicht so das Bedürfnis, mich mitteilen zu müssen. Ausserdem ist auch nichts wirklich Aufregendes passiert. Obwohl mich das ja eigentlich nie davon abgehalten hat, trotzdem was drüber zu schreiben…;)

Wie dem auch sei, JETZT schreib ich mal wieder was.

Gestern war nämlich in Lahnstein, was nur ein Kätzchensprung von Koblenz weg ist, das alljährliche und über alle geographischen Grenzen hinaus bekannte LahnEck-Live(-Festival). Vom Veranstalter als Headliner propagiert wurden die Flames (die mit dem Lied aus der Afri-Cola-Werbung) und Herb and the Heavy Tones. Das ist die berechtigterweise ständig verspottete Band aus TV-Total.

Und da man sich ja so ein kulturelles Highlight nicht entgehen lässt, sind wir hin. Für 2 Euro gewährte man uns dann auch Zutritt auf das Festivalgelände (Haha…), auf dem es insgesamt glaube 4 Bühnen gab. Wir sind aber mehr oder weniger immer zwischen der Hauptbühne und der Jugendbühne gependelt. Nachdem wir das Ganze dann einmal komplett umrundet hatten, gabs eine Kombo zu sehen, die eigentlich nur Aufgrund des lustige Namens Erwähnung finden sollte: „Die U-Bahn-Kontrollöre in tiefgefrorenen Frauenkleidern“. Und die Klamotten waren echt scharf…

Zum Abendbrot gabs griechische Bratkartoffeln (sei kreativ und denk dir selber aus, was das ist) und dann kamen irgendwann auch eeeendlich die Flames.

Das Publikum steht in Flammen...

Was für eine Enttäuschung. Zugegeben, ich hatte nicht wirklich viel erwartet, aber das war wirklich jämmerlich für die Stars des Abends…*lol* Nachdem sie dann auch endlich mal das Afri-Cola-Lied gespielt hatten (was sie wirklich geschickt lange hinausgezögert haben) sind wir gegangen. Das einzig coole war der Bassist…bzw. der Bass des Bassisten. Ansonsten: Falls ihr irgendwann mal die Chance habt, auf ein Flames-Konzert zu gehen: Bleibt lieber zuhause und probiert mal aus wie das ist, mit rostigen Reißzwecken zu gurgeln. Da hat man mehr davon…

Wir sind dann jedenfalls zur Jugendbühne geflohen und haben die tolle Band Thaibnakkel gesehen, die ich mit diesem Link supporten möchte. Die waren nämlich cool. Ich könnte jetzt auch versuchen, diesen Musik-Stil zu beschreiben, aber das machen die auf der Homepage besser. Ich weiss nur, dass laute Gitarren und Sprechgesang dabei waren…;)

Ach ja! Dann ist uns noch ein seltsames Tier aufgefallen, auf dessen Arten-Benennung ich gerne Anspruch erheben möchte. Ich bin nämlich ziemlich sicher, dass wir da eine neue Tierart entdeckt haben. Falls nicht, dann sagt mir bitte, wie man sowas nennt. Ich wäre für Paul-Breitner-Hunde-Klon oder wahlweise zehenspitzengehende, kurzhalsige Minipli-Woll-Giraffe.

Was ist das?!

So, das der kleine Ausflug in die Artenbestimmung.

Weiter gings auf der Bühne mit der letzten Band des Abends, Mista Svensson. Ganz klar eine Reggae-Band. Nach etwas unprofessionell (oder einfach nur extrem reggae-locker) wirkendem und sehr lange dauerndem Bühnenaufbau gings auch SCHON los.

Ich fand es eine sehr coole Show, nette Musik und alles in allem ein gelungener Abschluss. Wer wissen will wie’s klingt: Auf der Homepage kann man ihre komplette Discographie für kein Geld runter laden. Sehr sympathisch…;)

Wir sind dann nochmal ganz kurz zur Hauptbühne, um die TV-Total-Band wenigstens einmal kurz gesehen zu haben. Aber naja…meiner Meinung nach reicht SEHEN.

Also sind wir dann heim gefahren und ins Bettchen.

Das wars…

MfG, der .

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